Der Mitfavorit aus Luxemburg erlebt auch seine ganz persönliche Höllenfahrt. Noch weit vor den ersten Bergetappen sieht Schleck schon schwer gezeichnet aus. "Ich habe viel Haut auf der Strecke gelassen. Mein Körper schmerzt, aber es geht weiter", sagte der Vorjahreszweite, nachdem es ihn in den Ardennen erwischt hatte. Gleich zweimal war er auf der spiegelglatten Abfahrt des Col de Stockeu während der zweiten Etappe zu Fall gekommen. Nach einer genauen Untersuchung konnten die Ärzte halbwegs Entwarnung geben. Hautabschürfungen und Blutergüsse, einer davon genau im Ellenbogen, hieß es. Brüche blieben ihm erspart. Und von den "leichten Blessuren" wird sich auch der Vorjahreszweite nicht aufhalten lassen.

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